Kann ich einen Darlehensvertrag widerrufen und damit die Vorfälligkeitsentschädigun vermeiden? Rechtsanwälte Kempten

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Ist die Vorfälligkeitsentschädigung vermeidbar?

Die Vorfälligkeitsentschädigung

 

Vorfälligkeitsentschädigung bei langfristigen Immobiliendarlehen hat sich zu einer Geldmaschine für die kreditgebenden Banken entwickelt. Während die Verbraucher an die hohen Zinsen aus 2008,  2009 gebunden sind, können sich die Banken günstig refinanzieren und sich auf Kosten der Verbraucher sanieren. Dies ist einmalig in Europa. Ist ein Verbraucher gezwungen zu verkaufen, so kann die Vorfälligkeitsentschädigung seinen Ruin bedeuten, hat er ein günstigeres Finanzierungsangebot, so wird ihm eine erhöhte Lebensqualität versagt.

Trotzdem sollte man nicht den Mut verlieren. In den Vorschriften zum Verbraucherschutz finden sich eine Reihe von Gesetzen, die zur Nichtigkeit eines Vertrages führen, wenn die überwiegend sehr diffizilen formalen Voraussetzungen verletzt sind oder wurden. Dies gilt nicht nur bei fehlenden oder mehrdeutigen Widerrufsbelehrungen, sondern auch bei inhaltlichen Fehlern und Belehrungen, die in dem weit gehend nicht bekannten Einführungsgesetz zum Bürgerlichen Gesetzbuch definiert sind.

Die europäische Richtlinie hat da den Banken Hürden gestellt, die es in sich haben.

Ein unwiderruflicher Darlehensvertrag, der nur mit einer Vorfälligkeitsentschädigung gekündigt werden kann ist häufig nicht gegeben, was ein Kreditinstitut zunächst niemals einräumen wird.

Wenn Ihnen diese Problematik bekannt ist, sollten Sie sich an einen erfahrenen Fachmann wenden.

Vielleicht kann ich Ihnen dabei wirklich weiterhelfen. Die Kosten werden sich bei einer vorläufigen Prüfung in engen Grenzen halten und werden, gegebenenfalls nach einem persönlichen Gespräch je nach Schwierigkeit der Sach- und Rechtslage mit Ihnen erörtert.

Ein Telefongespräch ist vollkommen unverbindlich, vielleicht kann ich Ihnen helfen. Nach einer Studie einer bedeutenden Verbraucherschutzorganisation sind allein wegen einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung mehr als zwei Drittel der geprüften Darlehensverträge falsch. Die Verbrauchervorschriften im Einführungsgesetz zum BGB sind dabei offenbar nicht berücksichtigt.

Im Markt tummeln sich viele „Profis“, die Ihnen das Blaue vom Himmel versprechen, beraten Sie sich lieber mit einem Fachmann, bevor Sie über dieses sensible Thema mit Ihrer Bank erörtern.